Samstag, 28. April 2018
Wie die Zeit vergeht
alc29, 21:45h
Wie die Zeit vergeht. Eben noch waren wir Kinder, dessen Dasein allein schon für Freude und Unterhaltung gesorgt hat. Mit unseren süßen Fratzen waren wir die Lieblinge auf jeder Veranstaltung. Wenn ich so darüber nachdenke, war das Leben als Baby ziemlich beneidenswert. Man wurde von A nach B getragen – manchmal sogar noch besser: man wurde geschoben und konnte schön schlafen-, wurde an- und ausgezogen, ins Bett gebracht und gefüttert. Wenn etwas nicht so lief wie man es wollte, musste man nur anfangen laut loszubrüllen. Außerdem hatte man keinerlei Pflichten. Das Baby-Sein war wie ein rundum Sorglos Paket. Klar, hat es auch seine Nachteile ein Mitglied der Gesellschaft zu sein, was seine Bedürfnisse weder äußern noch selbst befriedigen kann. Sicherlich ist ein Großteil der Gesellschaft auch sehr dankbar, dass der Mensch im Alter von 3 / 4 Jahren in der Lage ist auf das stille Örtchen zu gehen und nicht auf die Anwesenheit eines dritten angewiesen zu sein, der wieder für ein trockenes Gefühl sorgt. Nichtsdestotrotz wünsche ich mir als junge Erwachsene manchmal das Baby-Leben zurück. Man musste sich um rein gar nichts Gedanken machen. Mit dem Bestehen des Abiturs hin, kamen immer mehr Fragen auf: Wer will ich sein? Was soll aus mir werden? Sicherlich werde ich auf manch meiner Fragen auch erst im Laufe des Lebens eine Antwort finden. Aber was ist mit den quälenden Fragen die einem dauernd im Kopf herumkreisen und eigentlich schnellstmöglich beantwortet werden müssen? Wie z.B. die Frage nach dem perfekt passendem Ausbildungsberuf...
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